Welches System würdest du für eine B2G-Anwendung empfehlen?

Shopware? Magento? Shopify? Eigenentwicklung? Ganz ehrlich: egal.

Das Framework ist nicht das Problem.

Das Mindset ist es.

Im B2G-Umfeld geht’s nicht um „Features“.

Es geht um Verantwortung, Nachvollziehbarkeit und Strukturen, die auch noch funktionieren, wenn der Projektleiter längst in Rente ist.

Behörden denken in Prozessen, nicht in Pipelines.

Und wer das nicht kapiert, kann mit dem schönsten Framework der Welt trotzdem baden gehen.

Ich hab schon Projekte gesehen, in denen das beste System an der simplen Frage gescheitert ist:

„Wer darf das eigentlich freigeben, wenn die Freigabestelle selbst im Urlaub ist?“

Spoiler: Das stand in keinem Plugin.

B2G ist nicht B2B mit Formularpflicht.

Es ist eine andere Welt mit eigenen Gesetzen:

Langfristigkeit schlägt Agilität.

Dokumentation ist Teil des Produkts.

Stabilität ist kein Luxus, sondern Compliance.

Ob du das in Shopware, Magento, Shopify oder mit Steintafeln baust –

ist zweitrangig.

Wenn du aber verstanden hast, wie öffentliche Vergabe funktioniert,

warum XRechnungen kein Witz sind

und warum ein fehlendes Protokoll schlimmer ist als ein Bug,

dann kannst du B2G auf jedem Framework rocken.

Meine These:

> Im B2G entscheidet nicht der Code, sondern das Bewusstsein.

Wer Behörden verstehen will, muss lernen, in Paragrafen zu denken – nicht in Features.